Aktives Alter: Unsere Projekte

Ältere Menschen wollen Einfluss nehmen, wie der demografische Wandel künftig in den Ländern und in Europa gestaltet wird. SPD 60 plus will einerseits die für Senioren wichtigen Anliegen zum Thema der Wahlkämpfe machen. andererseits sollen die Älteren ermuntert werden, sich an den Wahlen zu beteiligen, also ihr wachsendes Gewicht einzubringen.

Denn nicht allein die Zahl der älteren Wahlberechtigten nimmt zu. Bislang nehmen sie ihr Wahlrecht ganz überdurchschnittlich auch wahr. Hinzu kommt, dass die SPD-Senioren zu den aktivsten Wahl kämpfern zählen. In mehrfacher Hinsicht sind somit Wahlzeiten für die Älteren Hochzeiten politischer Beteiligung. SPD 60 plus fordert eine Politik ein, die Gerechtigkeit zwischen den Generationen als Leitlinie für Entscheidungen nimmt. Die Älteren erwarten, dass Parlamente und Regierungen den altersgerechten Umbau unseres Landes vorantreiben.

Welche Handlungsfelder konkret dazu zählen, das will SPD 60 plus mit drei Projekten aufzeigen. Ihnen widmen die SPD-Senioren einen Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit:

Mobilität und gesellschaftliche Partizipation im Alter

Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, der ist zugleich von ein ein Gutteil des öffentlichen Lebens ausgeschlossen. Soziale Beteiligung setzt insbesondere im Alter Bedingungen voraus, die Mobilität erleichtern, statt sie zu erschweren. SPD 60plus fordert beispielsweise, auch Sicherheitsaspekte beim Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu berücksichtigen, angefangen bei nachts ordentlich ausgeleuchteten Haltestellen. Gefragt wird, wie das Lebens- und Wohnumfeld gestaltet werden kann, dass dabei spezifische Anforderungen der Mobilität Alterer nicht zu kurz kommen.

Zudem setzt sich die Arbeitsgemeinschaft dafür ein, mehr bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen. Auf kommunaler Ebene sind entsprechende Strukturen zu schaffen. Erreichbarkeit ist wiederum Voraussetzung dafür, dass die Alteren sich noch stärker als bislang schon für das Gemeinwesen engagieren können.

Wohnen und Alter

Dieses Projekt ist eng mit dem vorherigen verknüpft. Altere Menschen möchten so lange wie möglich selbständig leben. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen wollen sie, wenn irgend machbar, unabhängig von Hilfe anderer bleiben. Das erfordert, altersgerechte und sozial integrierte Wohnformen (weiter) zu entwickeln. Ziel sind seniorengerechte Wohnungen in einem Umfeld, dass die Älteren einbezieht, statt sie zu vergessen - zum Beispiel, wenn der tägliche Weg zum fernen Supermarkt oder die Fahrt zur Post schwer fällt.

Gesünder im Alter durch Prävention

Schon heute sind die Alteren gesünder als früher, und sie leben auch länger. Dennoch steigt vielfach mit der Zahl der Jahre der Bedarf an medizinischen Leistungen. Das muss (so) nicht sein. Etwa 70 Prozent der altersbedingten Erkrankungen sind beeinfluss- und vermeidbar. Vorbeugender Gesundheitsschutz erhöht nicht nur die Lebensqualität im Alter, sondern hilft auch, die Kosten im Gesundheitswesen zu begrenzen.

Zugleich zeigt sich: Je fitter Senioren sind, desto aktiver sind sie. Investitionen in Prävention zahlen sich somit für die Gemeinschaft doppelt aus - weil die Alteren dann umso eher in der Lage sind, ihre Erfahrungen und ihr Engagement für das Ganze einzubringen.

Dafür wirbt SPD 60 plus. Schließlich hat sich die Arbeitsgemeinschaft zum Ziel gesetzt, ihre eigene Organisation in den neuen Bundesländern auszubauen. Geplant sind beispielsweise eine Reihe von Regionaltagungen im Osten Deutschlands. Begleitet wird dies durch eine noch intensivere Öffentlichkeitsarbeit.